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Scleral Show

Nach einer Unterlidkorrektur sollte der Lidrand am unteren Rand der Regenbogenhaut oder Iris abschließen. Bei einer Unterlidstraffung, bei der zu viel Gewebe entfernt wurde, kann der Unterlidrand nach unten verzogen werden, so dass das Weiße des Auges, die Sklera, oberhalb des Unterlids sichtbar wird (Scleral Show). Der „Hundeblick“ entsteht.
Typischerweise bekommt der Blick der Betroffenen einen weinerlichen, traurigen oder niedergeschlagenen Ausdruck.
Neben dem unbefriedigenden ästhetischen Aspekt klagen Patienten über dauerndes Tränen, Trockenheit, Fremdkörpergefühl oder auch den Eindruck von Zugluft im Auge.
Betroffene Patienten haben oftmals einen langen Leidensweg hinter sich. Neben der Unzufriedenheit mit dem ästhetischen Ergebnis nach missglückter Unterlidstraffung und medizinischen Problemen wie Trockenheit der Augen klagen sie auch immer wieder über die soziale Ausgrenzung, der sie sich ausgesetzt fühlen.

Scleral Show nach Lidoperation

Patienten berichten über ihre Erfahrungen

In der Spezialpraxis Dr. Aral – LIDMED – werden Patienten mit „Scleral Show“ behandelt. Nach auswärtigen Voroperationen an den Augenlidern finden Patienten zu uns und schildern ihre Situation:

Trockene Augen
„Ich habe mich aus ästhetischen Gründen einer Unterlidstraffung unterzogen, bei der wohl etwas zu viel Haut abgeschnitten wurde. Anschließend ist dreimal versucht worden, die Wange mittels eines seitlichen Fadens anzuheben, allerdings ohne jeden Erfolg. Ich habe daraufhin einen weiteren Arzt konsultiert, der versucht hat, die Augenwinkel etwas zusammenzunähen. Auch dieser Eingriff konnte das Problem nicht nachhaltig beheben. Meine Augen werden jetzt sehr leicht trocken, ich bin mit dem optischen Eindruck unzufrieden und wünsche mir, dass meine Augen wieder geschlossener wirken und eine Mandelform annehmen. Im Moment wirken die Augen sehr rund, meine Mitmenschen empfinden meinen Blick als hart.“

Meine Augenform hat sich verändert
„Ich habe mir eine Unterlidstraffung gewünscht. In den ersten Wochen nach der Operation war mir nicht bewusst, dass das Resultat so sein würde, wie es sich jetzt darstellt. Der behandelnde Arzt sagte mir immer wieder, ich müsse mich gedulden. Heute, nach gut einem halben Jahr, ist das Ergebnis so, dass ich meine Lider nicht so schließen kann wie vorher. Da ist wohl zu viel Haut weggenommen worden, auch Fettgewebe. Die Augenlider ziehen nach unten, wodurch meine ganze Augenform verändert ist, vorher waren die Augen eher mandelförmig. Anfangs litt ich auch unter sehr trockenen Augen, was sich aber zwischenzeitlich etwas gebessert hat. Um die verpfuschte Lidoperation zu korrigieren, habe ich noch einen weiteren Arzt aufgesucht, der mir zu einer Canthoplexie geraten hat. Dabei sollten die äußeren Lidwinkel nach oben gezogen und am knöchernen Augehöhlenrand fixiert werden. Das hätte ich auch fast machen lassen, bis Dr. Aral mir gezeigt hat, dass dieses Verfahren aufgrund der fehlenden Haut bei mir nicht funktioniert.“

Ich meide die Öffentlichkeit
„Weil ich meine Tränensäcke entfernen lassen wollte, bin ich zu einem plastischen Chirurgen gegangen, der mir sagte, dieser Eingriff sei kein Problem, er habe ihn schon sehr oft durchgeführt. Gleichzeitig wurde mir eine Schlupflidoperation vorgeschlagen, da es auch an den Oberlidern einen großen Hautüberschuss gebe. Zunächst wurden die Schlupflider operiert, danach die Unterlider. Seit der Unterlidoperation habe ich Augenprobleme, an beiden Augen hat sich ein Ektropium (Auswärtsdrehung des Lidrandes) ausgebildet. Jedesmal, wenn ich den Arzt aufsuche, wird mir gesagt, der Zustand habe sich verbessert. Tatsächlich aber ist keine Besserung eingetreten. Ich habe jetzt große Schwierigkeiten, wenn ich nach draußen gehe. Schon beim kleinsten Windzug entstehen Reizungen des Auges, die ich mit Salben und Tropfen behandle. Die verpfuschte Lidstraffung hat mein Leben verändert. Ich bin total verzweifelt, nervlich und psychisch, weil ich denke, jetzt mein Leben lang so bleiben zu müssen. So bin ich hier bei Ihnen, um Hilfe zu erlangen. Ich bleibe derzeit stets zuhause, ich meide die Öffentlichkeit, weil ich so nicht gesehen werden möchte.“