piwik

Suche
Suche Menü

Aktuelles und Anderes

Skurile Aussage vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) ..

„Erhöhtes Erblindungsrisiko ist statisch hinnehmbar.“

Aufgrund zunehmender Ablehnung stationärer Behandlungen von z. B.  Ptosis Patienten durch Krankenversicherungen und ihrem medizinischen Dienst (MDK) kann Herr Dr. Aral die fachgerechte Verantwortung und Durchführung der bewährten intraorbitalen Ptosischirurgie bei Kindern und Erwachsenen künftig nicht mehr übernehmen. Systematisch forcierte Strategien einiger Versicherungen zu günstigerer „to-go Chirurgie“ erhöhen bei Ptosispatienten das postoperative Komplikationsrisiko für Einblutungen in die Augenhöhle mit Erblindungen signifikant. Dieses erhöhte Erblindungsrisiko werden wir bei unseren Patienten nicht eingehen. Auch wenn Vertreter des medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) das erhöhte Erblindungsrisiko im Rahmen ambulanter Ptosischirurgie als „statistisch hinnehmbaren Wert“ ansehen.

Anderes

  • Aus Respekt gegenüber Patienten, die eine möglichst objektive Meinungsbildung im Internet erwarten, haben LIDMED und Dr. Aral keinerlei Werbe-Mitgliedschaften in Werbeportalen, die vordergründig als Arztempfehlung- bzw. Bewertungsportale fungieren, im Grunde aber medizinisch sehr oberflächliche Profit-Unternehmen sind. Wir distanzieren uns bewusst von diesen Trends bei denen ärztlichen Kollegen Abo-Mitgliedschaften verkauft werden nur um sie schöner zu präsentieren. In diesen Portalen täuschend als Qualitätsmerkmale suggerierte Gold-, Platin- etc. Mitgliedschaften sind in der Realität an Ärztinnen und Ärzte verkaufte Abzeichen. Solche Portale können Entscheidungen medizinisch Hilfe suchender Patienten ebenfalls in eine Kapital orientierte Richtung führen und somit auch zu medizinisch unglücklichen Fehlentscheidungen verleiten. Wir meinen, daß hierbei die Gesetze hinsichtlich Patientenschutz noch unzureichend sind. Deshalb sollten Patienten primär den Rat Ihrer vertrauten Haus- oder Fachärzte erfragen, statt vornehmlich den Profit-Unternehmen zu folgen. Hier sind Werbung und Realität leider zu sehr durchmischt.
  • Bei vielen medizinisch indizierten Behandlungen besteht in Deutschland eine unverständliche Diskrepanz in der Vergütung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Das führt seit Jahren zu Milliardenverlusten im deutschen Gesundheitssystem. 
  • Von Versicherungen in Auftrag gegebene – zum Teil medizinisch auch unnötige Gutachten – zur Vorabklärung einer Behandlungsübernahme sind häufig teurer als die geplante Behandlung selber.
  • Bei den Gesundheitsausgaben sollte insbesondere der Industrie-Lobbyismus klarer geoutet und ihre Preisgestaltung offen hinterfragt werden, weil u. A. gleiche Medikamente in Deutschland oftmals bis zu 1000% (tausend%) teurer sind als in anderen Ländern.
  • Politiker sollten mit noch mehr Berufsgruppen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen reden und besonders die Wichtigkeit von Details beachten.

Dr. Angela Merkel, Armin Laschet, Dr. Hüseyin Aral

 

ARD-Wahlarena – Alexander Jorde

  • Bedingungen in Pflegeeinrichtungen sollten nicht erst in Wahlkampf-Sendungen publik werden.