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Basaliom

Basaliom

Das Basaliom ist der am häufigsten auftretende bösartige Tumor an den Augenlidern. Er wird auch „weißer Hautkrebs“ genannt. Auslösender Faktor sind u. A. UV-Strahlen. Je höher die Strahlendosis, umso größer das Risiko.

Aufgrund seiner Hautfarbe ist ein Basaliom häufig anfangs unauffällig, im Laufe der Zeit kann es sich gelblich-rötlich verfärben und zu einem leicht erhabenen stecknadelkopfgroßen Knötchen werden. Manchmal zeigt es auch ein gerstenkorn- oder narbenähnliches Aussehen.

Im Gegensatz zu anderen Krebsarten bildet ein Basaliom im Allgemeinem und bei frühzeitiger Diagnose keine Metastasen. Ein Basaliom bleibt lokal begrenzt, die Krebszellen wandern nicht über den Blutkreislauf in andere Organe oder Körperteile. Das Basaliom sollte frühzeitig entfernt werden.

Beratung

Bei einer Erstkonsultation oder Vorbesprechung einer Operation werden Sie ausführlich über alle Möglichkeiten eines operativen Eingriffs unterrichtet. Zur Illustration verwenden wir dabei zahlreiche Bilder aus unserer eigenen OP-Dokumentation.

Wir besprechen mit Ihnen in Frage kommende OP-Techniken und mögliche OP-Risiken, Sie erfahren die Rahmenbedingungen einer Operation und die entstehenden Kosten.

Nach dem Gespräch erhalten Sie ggf. Informationsmaterial zu Ihrem Befund, einen Arztbericht, eine CD mit Ihrer persönlichen Fotodokumentation.

Eine kleine Geschichte zum Seitenthema ..

Anton der Sonnenanbeter

Acht lebhafte Damen mit Tiefgang, vielseitig interessiert, zuverlässig und hilfsbereit und über lange Jahre zu einer starken Mädels-Truppe zusammengeschweißt, sitzen auf Lillys schöner Terrasse. Cara Siebenstern, die einst für ihre „Schlafzimmeraugen“ berühmt war (inzwischen wegoperiert – Sie erinnern sich) erzählt ganz begeistert von den von ihr kürzlich besuchten 25 Himalaya Yaks in Süddeutschland, Gut Hochstatt. Cara liebt Bowle, also gibt es Erdbeerbowle, köstlich und Inbegriff des Sommers.

Das Gespräch steuert auf den nicht unbekannten Unternehmer Anton Allesseher zu, sehr gut aussehend, sportlich und braungebrannt – ein immer noch hartnäckig überlebendes Statussymbol der früheren aber auch der jüngeren Generation trotz vieler Warnungen über stundenlanges Sonnenbaden, die verminderte Ozonschicht und die vermehrt auftretenden Folgen: Weißer Hautkrebs! Anton ist der Schwarm vieler Damen – und er ist wieder zu haben.
Anton hat plötzlich eine kleine Geschwulst am linken Auge. Da es nicht weh tut, macht er sich weiter keine Gedanken. In der Stadt trifft er zufällig Iris aus der acht Mädels-Truppe, eine mädchenhafte aparte Erscheinung und mit unerwartetem Durchsetzungsvermögen. Sie sieht sofort die Geschwulst an Antons linkem Auge. „Warst du beim Arzt „? fragt sie mit blitzenden Augen. „Nein“. Anton verspricht ihr zum Hausarzt zu gehen. Da der weiße Hautkrebs sich unterschiedlich entwickeln kann, ist er nicht gleich als solcher erkennbar, und der Patient wird oft spät, wenn der Tumor schon fortgeschritten ist, zum  Spezialisten überwiesen. Außerdem sind nicht alle Geschwülste bösartig. Antons nächste Station ist sein Augenarzt. Viele Augenärzte haben verständlicherweise die Schwierigkeit, ein Basaliom (den Tumor oder weißen Hautkrebs), das in die Lidkante in Richtung Lidwinkel oder auch in den Bereich des Tränenkanals gewachsen ist, operativ zu entfernen. Der Patient sucht endlich einen auf Augenlidtumore spezialisierten Chirurgen auf, man spricht auch von einem okuloplastischen Chirurgen, der etwas spät oft die entscheidende Diagnose stellt. Dieser entnimmt eine Biopsie, also eine Gewebeprobe. Bei der Tumor-Chirurgie am Augenlid ist ein mehrzeitiges Tumor-Procedere von Bedeutung: Die Entnahmestelle wird erst dann wieder verschlossen, nachdem der Pathologe sichergestellt hat, dass der Tumor vor allem mikroskopisch vollständig entfernt wurde.

So weit Antons Leidensweg. Jedoch auch sein Glück im Unglück ist, den renommierten Lidspezialisten Dr. Aral durch Lilly, dessen ehemalige Patientin zu finden. Dieser hat ihn eingehend über sein Krankheitsbild informiert und ihn dann erfolgreich operiert. Das Verschließen der Wunde anschließend und der Wiederaufbau des Augenlids (Rekonstruktion) soll möglichst so erfolgen, dass sowohl die Funktion des Augenlids, als auch die für den Patienten wichtige Ästhetik originalgetreu wiederhergestellt sind. Diese rekonstruktive (wiederaufbauende) Chirurgie wird nur von wenigen Ärzten in Deutschland und überhaupt weltweit angeboten. Einer der unter anderem auf Basaliome spezialisierten Lidchirurgen ist, wie gesagt, Dr. H. Aral in Köln, der derartige Operationen bei 100 Patienten pro Jahr macht und seine Erfahrung aus mehr als15 Jahren gesammelt hat. Auch gehört zu solchen Eingriffen die entsprechende Infrastruktur, das heißt, ein Krankenhaus, das eine Operation mit Rekonstruktion in Vollnarkose ermöglicht. Dr. Aral operiert und verfügt in Köln und Wesseling auch über Belegbetten. Anton weiß, dass er sehr großes Glück hatte, einen so wunderbaren Lidchirurgen nicht erst zeitraubend suchen zu müssen. Lilly, der er als Retterin in der Not zutiefst dankbar ist und die mädchenhafte Iris besuchen ihn mehrmals und werden sich, hilfsbereit wie sie sind, auch vorübergehend um ihn kümmern.

Wir finden, dass Iris und der Anton ein tolles Paar wären. Wer weiß…. !

Textkonzeption: AIG Verlag. 
© Gabriele Cara Hilbinger  – 2018. 
Mail: info@aig-hilbinger.de